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When dreams come true - my way to Kona

Begleite mich die nächsten vier Wochen bis zur Finish Line in Kona. Ich werde dir einen Einblick in mein Training der letzten und wichtigen Phase geben, Themen wie Ernährung ansprechen sowie viele Emotionen und Bilder zeigen, welche diesen einmaligen Sport prägen und mich immer wieder aufs Neue motivieren.

Ich freue mich auf den letzten Step - ganz nach unserem Motto:

Aktive Sportler beraten Sportler.

Vorwort

Seit 8 Jahren betreibe ich mit grosser Leidenschaft Triathlon. Im Herbst 2016, am Ende einer weiteren Saison, machte ich mir Gedanken wie es weiter gehen soll. Bis zu diesem Zeitpunkt betrieb ich den Sport mit viel Leidenschaft und Freunde. Ich war auch mit meinen Leistungen sehr zufrieden. Trotzdem stellte sich die Frage, was ich noch erreichen möchte. Schnell war mir klar, ich brauchte ein Ziel, welches ich verfolgen kann:

KONA Hawaii Ironman WM

Ich wollte mir 2 Jahre Zeit geben, dieses Ziel zu erreichen. Von diesem Punkt an richtete ich sehr viel nach diesem Sport. Zudem fing ich an, mit meinem Coach, Reto Brändli von Training & Diagnostics, zusammen zu arbeiten.

Erster Versuch für die Qualifikation, Port Elisabeth, South Africa

Am 1. April 2017 startete ich in Südafrika. Nach 9h 53min kam ich als 13. meiner Altersklasse ins Ziel. Ich wusste, dass dies sehr knapp sein würde für die Quali.  Dass ich jedoch bereits nach dieser kurzen Zeit schon so nahe an meinem Ziel war, konnte ich nicht wissen. Es fehlten mir nämlich nur genau zwei Plätze in diesem starken Feld, oder anders gesagt, nur knapp 7min nach einem Wettkampf von doch 10 Stunden. Auch wenn ich sehr zufrieden war, musste ich dies natürlich zuerst verdauen. Es war mir klar, dass ich einen top Wettkampf hingelegt hatte, aber wo hatte ich diese wenigen Minuten verloren?

IM Port Elisabeth

Neues Glück in Maryland

Nach einer kurzen Pause fasste ich mit Reto zusammen den Entschluss, es im Herbst noch einmal zu versuchen. So sind wir auf den Ironman in Maryland gestossen, welcher mir vom Datum und der Strecke her eigentlich zusagen sollte.

Am 9. Oktober 2017 startete ich  somit meinen zweiten Versuch. Nach 9h 43min, einem kleinen Kampf mit Quallen beim Schwimmen, viel Wind auf dem Rad und heissen 33 Grad beim Laufen überquerte ich kaputt aber glücklich das Ziel.

Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass ich den vierten Platz in meiner Altersklasse erreicht und somit die Quali für Hawaii 2018 hatte. Umso grösser waren die Emotionen am Tag danach bei der Slot-Vergabe. Was für eine Überraschung, ich hatte mein grosses Ziel bereits nach einem Jahr erreicht!

Seither sind fast 11 Monate mit unendlich vielen, abwechslungsreichen Trainingsstunden und einigen verschwitzten Tenues vergangen.

Über die nächsten und letzten vier spannenden Vorbereitungswochen werdet ihr hier, im Facebook und im Instagram auf dem laufenden gehalten.

Vorfreudige Grüsse aus Hinwil (bald Hawaii)

Mischa Welter

Der Körper muss in Form bleiben

Die Osteopathie sorgt dafür, dass meinen durch all die vielen Trainings verzogenen Körper wieder in die Ausgangsposition kommt :).
Dies ist ein wichtiger Bestandteil bei solchen Belastungen über längere Zeit.

Letzter Wettkampf vor dem Grossen "FINALE"

Seelandtriathlon

Das Auto ist mit Material und ich mit Energie vollgeladen für den letzten Wettkampf vor dem grossen "FINALE in Hawaii.
Ich werde in Murten am 15.09.2018 für folgende Distanz starten:

Swimm 1.9km
Bike 83km
Run 20km

Inofs zum Triathlon HIER KLICKEN

Der Wettkampf

Kurzer Racebericht. Das schwimmen war für meine Verhältnisse ganz in Ordnung. Auf der Radstrecke hatten wir immer wieder Wind von allen Seiten. War vielleicht absichtlich als Training für Hawaii.
Auf der Laufstrecke hatte ich die ersten zwei Runden etwas Mühe. Mein Magen machte sich bemerkbar. Aber zum Glück gibt es „similisan Chügeli“.
So konnte ich die dritte und vierte Runde das Tempo wieder steigern.
Ich bin mit dem Rennen zufrieden habe aber auch gemerkt, dass es noch etwas zu tun gibt.
Also dann werde ich wohl die nächsten Wochen noch die eine oder andere Harte Einheit machen.

Wochenplan 19.09. - 26.09.2018 "nur" 20 Stunden

Als erstes wollte ich mich bei Reto und Lori von der Firma Training&Diagnostic bedanken.
Sie haben einen grossen Teil zu meinem jetzigen Trainingszustand beigetragen.

DER AUFWAND HAT SICH GELOHNT

Nach dem letzten Test weiss ich nun wie ich in Hawaii fahren darf :).
Die Resultate wie Fettoxy, Kohlenhydrate etc. ist alles im grünen Bereich, somit hat sich den Aufwand gelohnt und meine Motivation ist grösser denn Je.

Für Grossansicht auf den Plan klicken

Lange Fahrrad Tour

Ich starte heute zu einem weiteren langen Training. Langsam brauche ich mehr Überwindung für diese längeren Einheiten und mich heute zu motivieren fällt mir eher schwer. Zum Glück ist das Wetter herrlich und meine Vorfreude auf Hawaii so gross, dass es mir bei der Suche nach Motivation mehr als nur hilft. So, bis in 5 Stunden.....

....Da bin ich wieder.

Zurück von Goldingen, Walde, Ricken, Hemberg, Schwägalp und noch einmal über den Ricken. Eines wurde mir klar. Das Trivelo ist nicht gemacht für die Schwägalp, dies spürt man an all den komischen blicken von den vielen Rennrad Fahrer die unterwegs sind.
Ich war auf jeden Fall happy als ich nach 5h, 140km und 2300HM wieder zurück war. Auf den Recovery Shake freute ich mich schon lange und noch viel mehr auf die Massage heute Abend von Sina Riva. Vielleicht kriegt sie meine Beine wieder fit für den Greifenseelauf am Samstag. Es wird wohl keine PB geben. :).

 

Greifenseelauf

Morgenschwimmen im See

Was gibt es schöneres als so in einen Wettkampftag zu starten?
7:30 Uhr am Greifensee eine gute Stunde schwimmen....HERRLICH. Luft 14 Grad Wasser 22 Grad.

Der Start am Greifenseelauf über 21,1 km ist ein weiterer Test für Hawaii. Der Lauf starte ich nach einer 20h Trainingswoche nicht mit den frischesten Beinen. Für mich gibt das wichtige Erkenntnisse wie ich mich gegen Ende der HM fühlen werde und was für eine Pace ich gegen Ende noch laufen kann. Das Ziel ist es den Lauf progressiv zu gestalten. Das heisst gegen Ende schneller zu werden.
Zudem kann ich heute auch noch einmal den HOKA Schuh laufen welcher mein Favorit für Hawaii ist.

Ich freue mich auf eine gute Stimmung bei perfekten Verhältnissen.

Also bis bald und versucht es auch einmal am Morgen früh im See zu schwimmen. :)

Lockeres Training mit Überwindung

Am Montag startete ich mein Training bereits am Morgen um 6:45 für 1:40h Uhr nüchtern auf der Rolle. Diese Trainings sind zwar nicht extrem Intensiv aber man muss sich so frisch aus den Federn doch dazu überwinden können. Vor allem wenn einem noch der feine Kaffeegeschmack in die Nase steigt. :)

 

Am Nachmittag stand eine weitere Radeinheit von 3:30h auf dem Programm. Bei diesem Wetter gottseidank draussen . Ziel war es, möglichst viel in der Aeroposition fahren damit Sich meinen Körper daran gewöhnen kann. Die Fahrt führte mich durch das Schöne Zürcher Weinland. Diese Region kann ich wärmstens empfehlen, da es wenig Verkehr auf guten Strassen hat und auch landschaftlich etwas bietet. Jedoch freute ich mich nach einem weiteren 5h Trainingstag auf den Recovery Shake von Winforce.

Letztes Intervall Bahn-Training

JUHEE mein letztes Training auf der Bahn im 2018. An dieser Stelle möchte ich ein grosses Merci an den Lauf Club Uster (LCU) abgeben. Es ist motivierender mit euch als alleine die Runden zu machen. So machen auch die härtesten Trainings spass.

Meine letzte längere Radeinheit in der Schweiz

Die Müdigkeit von den vielen harten Einheiten die ich in den letzten Wochen absolvierte und die Ungeduld langsam an den Start zu gehen, waren keine Hilfe für die Motivation von meinem heutigen Fahrradausflug.

Meine Beine waren vom gestrigen Lauftraining so verbraucht, dass es eine sehr anstrengende Tour daraus geworden ist.

Was ich aber an dieser Stelle einmal erwähnen muss ist mein riesen Glück mit dem Wetter in diesem Jahr. Ich beschloss im Januar auf ein Trainingslager im Ausland zu verzichten mit dem Risiko, dass ich auch öfters im Regen trainieren muss. Dem war gottseidank nicht so. Seit Mai haben wir super Wetter in der Schweiz und ich wurde wenn‘s hoch kommt zweimal auf dem Velo verregnet. Das war perfekt.

So jetzt ist es wichtig, dass ich mich gut erholen kann und vor allem auch genug Esse. Zusätzlich zur normalen Regeneration werde ich heute noch einmal zum Osteopath gehen. Das ist für mich extrem wichtig, denn nach diesen Behandlungen merke ich wie mein  Körper die Trainings besser verarbeiten kann.

Also bis bald.

ALOHA

Pfäffikerseelauf 30.09.2018

Jetzt kann ich sagen, dass ich mit einem guten Laufgefühl nach Kona reisen kann.
Heute konnte ich am Pfäffikerseelauf noch einmal so richtig Gas geben. Danke an die vielen Fans an der Strecke. Einfach cool wenn man so unterstützt wird.
Mit der Zeit von 48min 45s und dem 15. Platz bin ich sehr zufrieden. Vor allem wenn man bedenkt, dass ich heute Morgen noch 90min. auf die Rolle durfte.
Morgen schliesse ich meinen Trainingsblock in der Schweiz mit einem langen Lauf ab.

Jetzt geht die grosse Packerei los.

Letztes Training vor dem grossen Aufbruch nach Kona

Heute starte ich das bereits vorab erwähnte lange Lauftraining. Obwohl der Pfäffikersee Lauf noch spürbar in meinen Beinen steckt, darf ich einen progressiven 2h15min Lauf bewältigen. Ich kann euch sagen, dass sich meine Lust heute Morgen in Grenzen hält. Augen zu und durch, danach beginnt endlich die lang ersehnte Reise nach Kona (Hawaii).

Geschafft… nach langen 29km endlich wieder Zuhause, alle Vorbereitungen sind abgeschlossen und mein Ziel ist greifbar nahe.....

....Aber da war doch noch etwas... Genau, das Packen stand noch auf dem Programm. Ihr könnt mir glauben, dass eine Packliste nicht nur wichtig, sondern notwendig ist. Trotz Liste bin ich mir immer noch nicht sicher ob alles Eingepackt ist. Nach ca. 4h Packen sind doch gut 55kg Gepäck zusammen gekommen. Da muss ich morgen beim Check In wohl meinen ganzen Charme brauchen.

Jetzt steigt aber die Spannung immer mehr und die Freude nimmt massiv zu.

Phu morgen um 9:50 Uhr geht dann mein Abenteuer so richtig los. Mal schauen wie gut ich noch schlafen kann.

Nach 25 Stunden Reise konnte ich endlich meinen Fuss auf Hawaii setzten.

Die Reise war anstrengend und ich bin überglücklich endlich angekommen zu sein. Zum Glück hat alles reibungslos geklappt und auch alles Material ist angekommen. Als ich dann auch noch meine Unterkunft gefunden hatte warf ich als erstes noch einen Blick auf mein Rad. Es nicht selbstverständlich, dass Fahrräder den Flug reibungslos überstehen, aber auch das hat es schadenfrei überstanden. Also konnte ich mit einem guten Gefühl und viel Vorfreude auf heute ins Bett fallen. Dank der grossen Zeitverschiebung bin ich heute bereit um 5:45h aufgewacht und konnte ich nicht mehr schlafen, was aber auch kein Problem war. 6 Stunden am Stück schlaf sollten vorerst reichen. Nach einer kurzen Schwimmeinheit im Sportcenter mit jeder Menge anderen Triathleten mache ich einen ersten Besuch beim Schwimmstart am Ali Drive. Als erstes Begrüsste mich eine Wasserschildkröte, das war der Hammer.
Es ist schon ein spezielles Gefühl, wenn man zum ersten Mal am Land beim Schwimmstart steht und ins Meer hinaus schaut. Da sind mir wieder Erinnerungen an meinen IM in Maryland wo ich den Slot holte hochgekommen. Das ist ein unbeschreibliches Gefühl und kaum in Schrift oder Wort zu fassen, einfach pure Emotionen. Ich bin sicher, dass ich noch viele solche Momente spüren werde bis es am 13. Oktober losgeht.
Jetzt geniesse aber vorerst noch ein bisschen die schöne Aussicht auf das Meer und die Hawaiianische Stimmung.

Morgen gehe ich das erste Mal im Meer schwimmen und würde mich über eine weitere Begrüssung der Schildkröte wieder freuen. 

Schöne Grüsse aus dem heissen Hawaii

Hawaii einmal ohne Training geniessen

Heute genoss ich einen trainingsfreien Tag. Ich nutze die Zeit um die Insel ein bisschen zu bewundern. Mal raus aus Kona um abzuschalten war genial, denn hier dreht sich alles nur um den IM und wenn alle um dich herum trainieren, hat man das Gefühl man sollte es auch tun.

Seit meinem gestrigen Training ist mein Respekt vor dem Wettkampf massiv gestiegen. Da gehen einem plötzlich Gedanken durch den Kopf wie: ob man den wirklich finishen wird. Obwohl ich genau weiss, dass ich fit und gut auf das Race vorbereitet bin. Solche emotionalen Hochs und Tiefs werde ich bis zum Start wohl noch ein paar Mal erleben.

Morgen ist wieder ein Training auf dem Programm. Ich werde mit dem Rad von Hawaii (der Wendepunkt) retour nach Kona fahren. Mal schauen wie der Wind bläst. :)

Aber jetzt gönn ich mir einmal Kohlenhydrate in form von Teigwaren :).

15km auf dem Rad und zwei Platten

Meinte vorgesehene Radtour musste ich leider nach ca 15km und dem zweiten platten Reifen abbrechen und mit dem Auto zurück nach Kona fahren. Nach einem Besuch beim Bikestore konnte ich um 12:00 Uhr doch noch mein Training starten. 70km Rad und dann noch 30min. Laufen. Das Radfahren ging reibungslos und mit einem guten Gefühl. Als ich dann aber zum Laufen startete lief ich in eine Hitze wie ich es noch nie erlebte. Mein Puls spielte verrückt und schon ein langsames Tempo fühle sich sehr anstrengend an. Jetzt wurde mir klar. Welcome to Hell.

Heute Morgen war wieder schwimmen im Meer angesagt. Nicht sehr schnell aber doch mit einem guten Gefühl und vor allem sehr beeindruckt von der Unterwasserwelt. Da muss man sich aufs Schwimmen konzentrieren und schauen, dass einem die vielen Fische nicht ablenken. Aber was soll's einfach nur wunderschön. 

Danach bin ich noch ein bisschen durchs Village gestöbert. Schon cool, wenn sein eigener Namen auf der Ironman World Championship Tafel steht. Mich macht das irgendwie stolz und motiviert mich deshalb für den Wettkampf. 

Heute Abend steht noch ein kurzes Lauftraining auf dem Programm. Ich hoffe doch sehr das mein Gefühl beim Laufen heute besser ist als gestern. Ihr werdet es hier von mir erfahren.

Aloha

Wer sucht der findet

Laufeinheit «Energy Lab» zurück nach Kona

Ich kann euch sagen, hier wird am Samstag alles von meiner Mentalen Stärke abverlangt. Mein Respekt gegenüber der IM WM ist nochmals gestiegen. Ich verstehe jetzt nur zu gut warum man sagt der Wettkampf beginnt erst auf der Laufstrecke.

 

Hier noch die Erklärung zur "Energy Lab":

 

Das 'Natural Energy Laboratory of Hawaii Authority', unter Triathleten als 'Energy Lab' bekannt, wurde als Außenstelle der Universität gegründet, um Möglichkeiten der Energiegewinnung zu erforschen. Teilnehmer der Triathlon-WM erforschen hier, in der Hitze der Lava, wie sehr sie auf der zweiten Marathonhälfte noch leiden können."

Parade of Nations

Heute stand die Parade of Nations auf dem Programm. Die Schweiz stellt mi 69 Athleten und Athletinnen eine grosse Delegation. Es ist ein gutes Gefühl einen Teil davon zu sein.

 

Letztes Schwimmtraining in der Bahn

Mein letztes Training im Pool stand auf dem Plan. Es ist sehr eindrücklich wenn man beim Training alle Profis sieht und neben ihnen in der Bahn trainieren darf. 

Die Gefühle der Vorfreude

Meine Vorfreude auf das Race wächst stetig. Langsam ist es spürbar nah und ich habe ein Kribbeln im Bauch. ICH LIEBE DIESES GEFÜHL. Die Finishline habe ich bereits einmal begutachtet :).

Athleten Tafel

Auch ich bin nun auf der Athleten Tafel verewigt :)

Danke für die immer perfekte Arbeit an meinem Speed Concept

Wir sind ready. Neue Pneu und Schläuche. Ich hoffe dass ich keinen Defekt habe. Schon jetzt ein grosses DANKE an Stefan unseren Top Mechaniker. Er hat mein Speed Concept immer wieder gehegt und gepflegt.

Die grosse Race Vorbereitung

Damit während dem Race alls reibungslos ablaufen kann und nichts gesucht werden muss und deshalb dann Zeit verloren geht, ist eine gute Vorbereitung etwas vom wichtigsten. Eine gute Auslegeordnung hilft dabei, dass man den Ablauf im Kopf durchgehen kann und somit nichts vergessen geht.

Langsam steigt die Freude auf den Wettkampf. Aber auch eine Portion Respekt ist mit dabei.

Der Vortag

Jetzt noch einmal schlafen bis zum Start. Heute stand noch ein kurzes Training Im Meer auf dem Rad und beim Laufen an. Am Nachmittag das Bike Check In und viel Zeit zum Ausruhen.

Ich liebe dieses Gefühl einen Tag vor dem Race. Die Spannung ist schon jetzt greifbar und man spürt den Spirit of Ironman. Meine Vorbereitung hat wie immer gepasst und gibt mir die nötige Sicherheit für Morgen. Ich freue mich auf einen Wettkampf wo einmal nicht die Zeit oder einen Rang im Vordergrund stehen. Ich werde das Rennen so angehen, so dass ich möglichst viele Eindrücke von dieser Insel mit nach Hause nehmen kann. Also schaut euch meine letzten Eindrücke vom letzten Tag an.

Live Tracker von Mischa Welter

Verfolge Mischa Welter mit der Ironman App.

- App herunterladen
- Startnummer 954 eingeben (Mischa Welter)

App Apple User:
https://itunes.apple.com/ch/app/ironman-tracker/id1183983404?l=en&mt=8

App für Android User:
https://play.google.com/store/apps/details?id=me.rtrt.app.irma

Der Wettkampf und meine Gefühle

Am Tag danach….

 Jetzt ist alles schon vorbei. Nach einer Nacht schaue ich gerne noch einmal auf einen ereignisreichen Tag zurück.

Ich habe mich vom ersten Moment an riesig auf dieses Abenteuer gefreut und war mir auch im klaren, dass das ein hartes Stück Arbeit werden wird. Doch ich wusste auch, dass ich durch meine Familie, meinen Freund Max und vor allem meine Freundin einen super Support vor Ort haben werde.

Im Schwimmen fühlte ich mich von Anfang an sehr wohl und konnte das Rennen in 1h12min beenden. Mit dieser Zeit war ich sehr zufrieden und freute mich auf die kommenden 180km auf dem Rad. Wie mit meinem Coach Reto Brändli abgesprochen, startete ich das Rennen eher zurückhaltend. Ich fühlte mich zu jeder Zeit sehr gut auf dem Rad. Wobei ich auch erwähnen darf, dass das Wetter und der Wind dieses Jahr auf der Seite der Athleten standen. Da ich mich nach 95km immer noch sehr wohl fühlte beschloss ich, das Tempo etwas zu erhöhen. So kam ich schneller als erwartet nach 5h11min wieder in Kona an.

Doch was jetzt auf mich zukommen würde, hätte ich so nicht erwartet. Bereits in den ersten 5km merkte ich, dass das mein härtester Marathon werden wird. Ich wusste, dass ich mich bei jeder Möglichkeit gut abkühlen musste und das machte ich dann auch sehr konsequent. Es war einfach nur heiss, heiss und noch einmal heiss. Die Sonne brannte erbarmungslos auf mich nieder. Die Strecke raus aus Kona Richtung Energy Lab und die Schlaufe im Energy Lab wurde zur grossen Kopfsache. Ich musste mich immer wieder aufs Neue motivieren und mir die Finish Line vor Augen führen. Das gab mir die nötige Kraft, die Sache durchzuziehen. Nach 4h8min konnte ich dann auch den Marathon finishen.

Ich bin unglaublich glücklich, dass ich den Ironman in Hawaii in einer für mich ansprechenden Zeit von 10h43min abschliessen konnte. Die vielen Eindrücke während des ganzen Tages werde ich nie mehr vergessen. Und dann der Moment auf der Finish Line - die vielen Zuschauer, meine Freundin, Familie und Freunde, alle waren da und ich konnte das so richtig geniessen. Es war mir wichtig, mir für die letzten Meter bewusst Zeit zu lassen und das Gefühl zu geniessen. Es war unglaublich.

Jetzt ist dieses Ziel Ironman Hawaii abgeschlossen. Ich möchte mich bei allen bedanken, die mich in den letzten zwei Jahren auf diesem Weg begleitet und unterstützt haben. Einen grossen Dank geht aber sicher an Barbara und Hugo vom Sport Trend Shop. Sie gaben mir die Freiheit, meine Trainings so optimal wie möglich zu gestalten. Vielen Dank für eure Unterstützung. Es gäbe da natürlich noch ganz viele andere Personen bei denen ich mich bedanken müsste. Ich werde das aber lieber persönlich bei ihnen machen.

Ich hoffe, euch haben meine Eindrücke von Hawaii gefallen und ich konnte euch etwas von der Faszination Ironman übermitteln. Ihr müsst ja nicht gleich mit der Krönung beginnen - es kann am Anfang auch einmal etwas Kürzeres sein. Auf jeden Fall würde es mich freuen, euch wieder einmal bei uns im STS begrüssen zu dürfen um den einen oder anderen Tipp weiter zu geben.

Aloha und bis bald